frozen echos // asrai & nibrir


#37


mai, 2005

ich k?ss' von deinen lippen dir den wein,
der dich erw?rmt, und mich, und dieses zimmer;
auf deinen augen liegt vom kerzenschein
ein vorsichtiger glanz, ein zarter schimmer.

du hebst in dieser nacht f?r mich die zeit auf,
wenn deine hand sich sanft auf meine legt -
und blick auf blick auf blick, ein stiller kreislauf,
der wiederkehrt und neu mein herz erregt.

~ f?r a.

nibrir am 20.5.05 19:52


# 36


Wie ein Stummfilm,
ohne den geringsten Laut,
weil du mir nichts mehr
zu sagen hast.

Und die Worte von gestern,
sind die Sturmwolken von heute.
Ich erfriere im Regen
und an deinem eisigen Blick.

Asrai am 9.4.05 15:29


# 35


Ver?nderung in deinen Augen,
der Sternenblick
wird Sonnenscheinsehen
und ich ertrinke,
wenn ich dir
in die Augen sehe.
Asrai am 9.4.05 15:26


# 34


weil fr?her alles anders war
war es nicht gleich besser
oder doch?
es ist alles seltsam
und ich kann mich
nicht entscheiden

bin ich gl?cklich oder nicht?
Asrai am 15.2.05 23:02


# 33


ohne titel

sprich mit mir
und ich zerbreche dich
zu lieben ist ein traum
in der d?mmerung ist
eine reise in die
heimat als wir hofften
auf sonne im november
und merkten: der regen
streicht unsere gesichter
aus der welt.


nibrir am 22.1.05 15:55


# 32


Zeit

Vom Strand zur Sanduhr
und von der Sanduhr zur Zeit
mit dir
und zu deinen Augen,
die freudig
mit graublauem Strahlen
einen Schmetterling beobachten

und wieder zur Zeit
die diesen Augenblick
und deine Liebe
fest in mein Herz brennt


Asrai am 8.11.04 12:44


# 31


ein hauch menschlichkeit, dein gesicht hinter einem vorhang aus rauch verborgen in den falten der nacht. zarte finger auf meinen, ein rascher blick, der in der dunkelheit verstummt und schon nach morgen duftet. was sehe ich da, etwa tr?nen? du darfst nicht weinen, nicht jetzt, dies ist meine stunde. meine zeit. ein gedanke nur, ein markstein an der grenze zwischen hier und niemals.
nibrir am 20.9.04 23:23


# 30


Der Seelendieb

Bei Nacht streif\' ich ziellos umher
und suche nach schlafenden Kindern.
Doch oft bleibt mein Beutelchen leer;
wie gern w?rd\' die Schmerzen ich lindern!

Im Traum sind sie einsam und schwach,
die K?pfchen sind laut von den Worten;
schweigt still! - Sind die Kleinen gar wach?
Ihr\' ?uglein sind schlummernde Pforten.

Die Betten, sie w?rmen nicht mehr;
mein Kuss hat sie leblos gemacht.
Mein Herz, es geht pochend, wiegt schwer
- den Hunger gestillt, diese Nacht.
nibrir am 20.9.04 23:17


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